Fräser und Bohrer schärfen lassen – Präzision für zuverlässige Bearbeitung
Verschlissene Fräser und Bohrer können Maßhaltigkeit, Oberflächenqualität und Prozesssicherheit beeinträchtigen. Gebr. Koch prüft Ihre Werkzeuge vor der Bearbeitung und richtet den Nachschliff an Werkzeugtyp, Schneidstoff, Geometrie und Anwendung aus. Unternehmen aus Handwerk und Industrie können Einzelwerkzeuge, Serien und wiederkehrenden Bedarf deutschlandweit anfragen. Eine zuverlässige Bearbeitung beginnt mit technisch passend aufbereiteten Werkzeugen.
Sie möchten direkt starten? Senden Sie uns Fotos, Werkzeugdaten oder eine Zeichnung. Geeignete Standardleistungen finden Sie zusätzlich im Online-Shop; Sondergeometrien und PKD-Werkzeuge prüfen wir individuell.

Welche Fräser und Bohrer können nachgeschärft werden?
Ob eine Bearbeitung möglich und wirtschaftlich ist, hängt von Ausführung, Schneidstoff, Verschleiß und Beschädigung ab. Nach technischer Prüfung kommen unter anderem geeignete Werkzeuge aus folgenden Gruppen infrage:
- VHM- und HM-Fräser für unterschiedliche Bearbeitungsaufgaben
- VHM-, HM- und HSS-Bohrer nach technischer Prüfung
- Schaft-, Nut- und Formwerkzeuge in geeigneter Ausführung
- Stufen- und Sonderwerkzeuge mit vorhandenen Werkzeugdaten
- PKD- und Diamantwerkzeuge nach individueller Abstimmung
Bei Sondergeometrien oder nicht eindeutig zuzuordnenden Werkzeugen benötigen wir möglichst eine Zeichnung, Herstellerdaten oder ein gut erkennbares Muster.
Was wird vor dem Nachschärfen geprüft?
- Zustand der Schneiden und vorhandene Geometrie
- sichtbare Ausbrüche, Verschleiß und Beschädigungen
- Werkzeugwerkstoff und Schneidstoff
- Durchmesser, Länge, Aufnahme und Werkzeugausführung
- zu bearbeitender Werkstoff und gewünschte Anwendung
- Stückzahl, Wiederholbedarf und vorhandene Dokumentation
Erst diese Angaben ermöglichen eine verlässliche Einschätzung. Bei auffälligen Schäden stimmen wir das weitere Vorgehen ab, bevor unnötiger Bearbeitungsaufwand entsteht.
VHM, HSS und PKD richtig einordnen
Fräser und Bohrer unterscheiden sich nicht nur durch Abmessungen und Form. Auch der Schneidstoff bestimmt, welche Bearbeitung sinnvoll ist. VHM- und HM-Werkzeuge erfordern andere Verfahren als HSS-Werkzeuge. PKD- und Diamantwerkzeuge benötigen besondere Bearbeitungstechniken und werden deshalb grundsätzlich individuell eingeordnet.
Weitere Informationen zu unserem Schwerpunkt finden Sie unter PKD-Präzisionswerkzeuge. Anwendungen rund um Zerspanung und Metallbearbeitung sind auf der Seite Metallwerkzeuge zusammengefasst. Für Holz, Plattenwerkstoffe und verwandte Anwendungen empfehlen wir die Seite Holzwerkzeuge.

Nachschärfen bei Einzelwerkzeugen und Serien
Der passende Ablauf hängt von Menge und Einsatz ab. Für ein einzelnes Sonderwerkzeug sind Fotos und Werkzeugdaten oft der schnellste Einstieg. Bei regelmäßig wiederkehrenden Serien können Bezeichnungen, Zeichnungen und Stückzahlen gemeinsam abgestimmt werden. So lassen sich Werkzeuge eindeutig zuordnen und Folgeaufträge nachvollziehbar vorbereiten.
- Einzelwerkzeug: Foto, Maße, Schneidstoff und Anwendung übermitteln.
- Serie: Werkzeugliste, Stückzahlen und gewünschte Zuordnung bereitstellen.
- Sondergeometrie: Zeichnung, Muster oder Herstellerangaben ergänzen.
- Wiederkehrender Bedarf: Kennzeichnung und organisatorischen Ablauf persönlich abstimmen.
Fräser und Bohrer deutschlandweit einsenden
- Werkzeugdaten, Fotos und Bearbeitungsaufgabe übermitteln.
- Bei unklaren oder beschädigten Werkzeugen unsere Rückmeldung abwarten.
- Schneiden vollständig schützen und Werkzeuge einzeln oder getrennt fixieren.
- Werkzeuge mit eindeutiger Zuordnung an Gebr. Koch senden.
- Nach der Prüfung erfolgt die abgestimmte Bearbeitung und Kontrolle.
Für geeignete, sicher verpackbare Werkzeuge kann außerdem die Schärfbox genutzt werden.
Welche Angaben beschleunigen die Prüfung?
- Werkzeugart und Herstellerbezeichnung
- Durchmesser, Gesamtlänge, Aufnahme und weitere relevante Maße
- Schneidstoff wie VHM, HM, HSS oder PKD
- zu bearbeitendes Material und Einsatzfall
- erkennbare Beschädigungen oder Verschleißbild
- Stückzahl, Terminbedarf und vorhandene Zeichnung
Häufige Fragen zum Fräser- und Bohrer-Schärfservice
Ist das Nachschärfen eines Fräsers oder Bohrers wirtschaftlich?
Das hängt von Werkzeugwert, Ausführung, Zustand und erforderlichem Aufwand ab. Nach der technischen Prüfung erhalten Sie eine nachvollziehbare Einschätzung.
Können auch Sondergeometrien bearbeitet werden?
Bitte senden Sie uns dazu eine Zeichnung, Fotos, Herstellerdaten oder ein Muster. Wir prüfen die technische Möglichkeit individuell.
Werden auch PKD- und Diamantwerkzeuge bearbeitet?
PKD- und Diamantwerkzeuge erfordern besondere Verfahren. Bitte übermitteln Sie Werkzeugdaten und Anwendung, damit wir die passende Bearbeitung prüfen können.
Wie müssen Fräser und Bohrer verpackt werden?
Die Schneiden müssen vollständig gegen Stöße und gegenseitigen Kontakt geschützt sein. Fixieren Sie jedes Werkzeug so, dass es sich im Paket nicht bewegen kann.
Wie lange dauert die Bearbeitung?
Die Dauer richtet sich nach Werkzeugart, Zustand, Stückzahl, erforderlichem Aufwand und aktueller Auslastung. Zeitkritische Aufträge sollten vor dem Versand abgestimmt werden.
Können mehrere unterschiedliche Werkzeuge gemeinsam eingesendet werden?
Ja. Bitte kennzeichnen Sie die Werkzeuge eindeutig und legen Sie eine Werkzeugliste mit Stückzahl, Bezeichnung und gewünschter Bearbeitung bei.
Jetzt Fräser oder Bohrer prüfen lassen
Senden Sie uns Fotos, Maße und Informationen zur Anwendung. Wir helfen Ihnen dabei, Nachschärfen, Instandsetzung und Neubeschaffung sinnvoll gegeneinander abzuwägen.


